Kochen für den Hund

 

 

Über das Thema Futter wird oft heiß diskutiert. Er werden Sachen wie z.B. künstlich erzeugte (krankmachende) Vitamine, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärcker usw. hin zugegeben, die man eigentlich nicht unbedingt Füttern möchte und auch nicht nötig sind. Auch haben tierische und pflanzliche Nebenprodukte (Abfälle von Tieren wie z.B. Fell, Federn und Klauen, Abfälle von Pflanzen z.B. bei Mais die Kompletten Maisstangen so wie er auf dem Feld wächst)  meiner Meinung nach nichts im Futter verloren. Ebenso Zucker.

Auch der richtige Futternapf trägt zur Gesundheit des Hundes bei. Futternäpfe aus Keramik mit Weichglasur enthalten oft bleihaltige Farbstoffanteile die herausgelangen können ins Wasser oder das Futter. Folgen ist ein chronisch Bleivergiftung. Abzuraten ist ebenfalls von Kunststoffnäpfen. Geeignet und auch vor allem leichter zureinigen sind Näpfe aus Metall, wie man sie in Fachgeschäften zu kaufen bekommt. Auch sollte der Napf täglich gereinigt werden.

Was das richtige Futter für seinen Hund ist, darüber muss jeder seine eigene Entscheidung fällen. Ob Trocken, Nass, gekocht oder roh.

Wir haben 9 Jahre lang TroFu gefüttert, ich habe zwar immer darauf geachtet ein hochwertiges TroFu zu geben aber letztendlich weiß ich doch auch nicht zu 100% was drin ist. Seit Oktober 2010 habe ich endlich den Schritt zum Barf gewagt. Lange habe ich mich davon abhalten lassen, mit Argumenten wie zuviel Zeitaufwand, fraglich ist doch ob der Hund immer alle Nährstoffe bekommt die er benötigt, was macht man im Urlaub usw.. Viele die sich diesen Schritt schon einmal überlegt haben kenne die Argumente und Vorurteile.

Gerade bei vielen Krankheiten und Unverträglichkeiten kann man bei Barf auf die speziellen Bedürfnisse des Hundes eingehen

Ich möchte hier keine langen Vorträge halten was Barf ist, das Für und Wieder, das kann ich nicht erläutern, denn für mich gibt es kein Wieder nur ein Für.

Was ist Barf:

Barf steht für Biologisch Artgerechte Roh Fütterung: Nun werden viele sagen, ja aber ich kann doch meinen Hund kein Kaninchen jagen lassen, nein das soll man auch nicht. Aber man kann die täglichen Mahlzeiten mit rohem Fleisch, Innereien, Knochen und Pansen oder Blättermagen sowie püriertem Obst und Gemüse artgerecht gestalten. Ergänzend gibt man noch etwas Vitamin C (wie z.B. Hagebuttenmehl) und einen kleinen Schuß Öl (z.B. ein hochwertiges Omega 3 Öl) damit die fettlöslichen Vitamine auch verwertet werden können mit dazu. Ergänzend kann man auch noch ein paar Kräuter geben, die man beim Spaziergang auch gut selbst sammeln und dann frisch oder getrocknet und püriert oder gemahlen unter das Futter mischt.

Warum das Gemüse, Obst und Kräuter püriert werden muss:

Da der Hund ein Karnivore ist und einen kürzere Darmtrakt hat als ein Pflanzenfresser kann er pflanzliches nicht verwerten wenn er es im ganzen zu sich nimmt. Püriert kann er die wichtigen Vitamine und Mineralien auch aufnehmen.

Was darf alles in den Napf:

Eigentlich fast alles!

Fleisch und Innereien vom Rind, Geflügel, Lamm (hier sollte auf den Verdauungstrakt wegen dem hohen Risiko des Parasitenbefalls - oft Träger von Bandwürmern verzichten, die gleichen Vorsichtsmaßnahme gilt beim Schaaf und Ziege), Pferd und auch andere Exoten wie Strauß darf gefüttert werden. Pansen und Blättermagen vom Rind. An Knochen darf alles außer die Röhrenknochen geben werden, denn diese könnten Splittern, auch auf die harten Markknochen sollte man verzichten, da diese so hart sind und der Zahnschmelz Schäden davon tragen könnte.

Jetzt fragen sich viele bestimmt: Muss man Knochen füttern:

Nein muss man nicht, man kann. Gibt man keine Knochen muss aber für eine Calciumversorgung gesorgt werden. Diese kann über Knochenmehl, Eierschalenpulver, Calciumcitrat oder Calciumcarbonat geschehen. Für Anfänger sind Hühnerhälse und Hühnerklein eine gute erste Übung. Auch sollte das Verhältnis Fleisch zum Knochen passen, da es sonst zu harten Stuhl so genannten Knochenkot führen kann.

N Barf-Büchern die ich hier empfehle ist es auch nachzulesen.

 

 

 

 

 

 

Leckerchenrezepte